Wolfgang Müller

Social Media Marketing – Fluch oder Segen?

Das ist eine Frage die zur Zeit sowohl Werbetreibende als auch Werbeempfänger bewegt. Social Media Marketing (oder genauer Social Media Targeting) lässt aufgrund der in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Wer-kennt-wen, StudiVZ oder auf Marktplätzen wie Amazon abgespeicherten Nutzerinformationen zielgerichtet Werbung zu. So bekommt man z.B. nachdem man in Amazon bestimmte Produkte angeschaut hat, darauf zugeschnitten Werbung von Amazon und anderen im Nachgang. Wenn man in einem sozialen Netzwerk angegeben hat Nachwuchs bekommen zu haben, erscheint z.B. bald darauf ein Banner für günstige Babynahrung usw.
Oberflächlich betrachtet hat das Social Media Marketing nur Nutzen: so bekommen die Werbeempfänger auf sie zugeschnittene Werbung und werden nicht zugemüllt mit belanglosen Inhalten. Diese personalisierte Form von Werbung erhöht Nutzen und Relevanz für die Werbeempfänger.
Gleichwohl registrieren die Empfänger, und hier besonders Ältere, diese Form von Werbung mit einem gewissen Unwohlsein. Es ensteht das Gefühl ein gläserner Konsument geworden zu sein.
Die Werbetreibenden auf der anderen Seite haben natürlich deutlicher geringere Streuverluste und damit Kosten für Ihre Werbung. Die in der Regel erfolgsbasiert abgerechneten Kampagnen können mit soziodemografischen Zielgruppenmerkmalen wie Alter, familiärer Status, Geschlecht, Wohnort usw. zusammengestellt werden. Über die sozialen Netzwerke erreichen die Werbetreibenden dann exakt ihre Zielgruppe teilweise in Millionengröße.
Es bedarf für den langfristigen Erfolg dieser Werbemethode aber eines offenen Umgangs mit der Datenerhebung, der absoluten Einhaltung von datenschutzrechtlichen Belangen und der Möglichkeit der Werbeempfänger sich innerhalb der Netzwerke solcher Werbung zu entziehen. Durch solche Transparenz lässt sich dann auch die notwendige Akzeptanz in diesem Werbemarkt erreichen. Letztendlich können dann alle Beteiligten Ihre Vorteile daraus ziehen.

Tobias Faust

Schöne Ostertage 2010

Das living-C Team wünscht Ihnen allen schöne und erholsame Ostertage. Genießen Sie die Zeit im Kreise Ihrer Liebsten.

Tobias Faust

It’s all about relevance

Relevanz [rele'vants], die: Bedeutsamkeit, Wichtigkeit in einem bestimmten Zusammenhang (Wiktionary – http://de.wiktionary.org/wiki/Relevanz). Mit Relevanz bezeichnet man eine Bedeutung in einem präzisen Kontext. Relevant ist eine Aussage, ein Begriff oder Ausdruck, wenn es wichtig im Sinne eines Themas erscheint. Relevanz gewinnt man meistens durch Recherche des nötigen Wissens ein Thema betreffend, der anschließenden Analyse und Entscheidungsfindung. Je umfangreicher die Recherche und je präziser die Analyse, umso eher wird das Ergebnis relevant im untersuchten Kontext.

Gerade im Bereich des Internets gewinnt der Begriff der Relevanz eine zunehmende Bedeutung. Wer sich mit seinem Internet-Shop von der Masse und auch der Konkurrenz abheben möchte, gewinnt mit Relevanz guten Boden.

Aber was ist eigentlich Relevanz?

Relevanz ist ein sehr abstrakter und – absichtlich oder nicht – sehr diffus. Ohne hier in die philosophische Tiefe des Wortes Relevanz einzusteigen (mehr zu lesen z.B. unter http://www.digitalpublic.de/was-ist-relevanz-oder-konnen-medien-relevanz-erzeugen), ist die Relevanz (meiner Meinung nach) eine Mischung aus Bedeutung und Wichtigkeit für die betrachtende/interessierte Person. Für einen Kunstinteressierten ist eine Gauguin-Ausstellung in seiner Heimatstadt relevanter, als für einen Fußballfan. Und damit ergibt sich auch gleich für die Gauguin-Ausstellung die entsprechende Zielgruppe, nämlich jene kunstbegeisterten Menschen, die auch weite Wege auf sich nehmen um die Gemälde zu betrachten und mit Interessensgenossen zu diskutieren.

Was bringt mir dieses Beispiel als Internet-Shop-Betreiber?

Nichts und viel. Das kommt darauf an, welche Relevanz das Thema für Ihren Bereich hat ;)
Im ernst, Sie als Shop-Betreiber betreiben sozusagen die Ausstellung und sind auf der Suche nach jenen Kunstinteressierten, die dann Ihre Ausstellung besuchen. Für den Kunstinteressierten muss aber Ihre Ausstellung relevant erscheinen, um den Aufwand an Zeit und Geld zu rechtfertigen, beziehungsweise eine gewisse Befriedigung zu erlangen.
Das bedeutet, dass ein potentieller Kunde Ihre Ware als relevant für seine eigenen Bedürfnisse erkennen muss. Oder anders gesprochen, wenn Sie bei dem Kunden das Verlangen, den Artikel in Ihrem Angebot zu kaufen, wecken, haben Sie alles richtig gemacht.
Die Ansprache an den Kunden ist besonders abhängig von der Art der Ware, die Sie verkaufen. Sie werden beim Verkauf von Staubsaugern kaum Interessenten anlocken, indem Sie das Berührungsempfinden der Oberflächen beschreiben. Verkaufen Sie z.B. hochwertige Schokolade aus der Schweiz, dann gilt es andere Sinne beim Interessenten anzusprechen, wie z.B. den Geschmackssinn oder Bilder der schweizer Berge im Kopf des Kunden erzeugen.

Recherche, Analyse, Ergebnis

Als Shop-Betreiber wissen Sie mit Sicherheit am Besten, wer Ihre Kunden sind und welche Anforderungen diese an Ihre Produkte stellen. Ermitteln Sie, was Ihre Kunden an Ihren Produkten für wichtig erachten bzw. was sie an diesen schätzen. Denken Sie auch darüber nach, wie Ihre Kunden auf Ihre Produkte aufmerksam werden (könnten). Je mehr Zeit Sie in die Recherche investieren, umso effizienter können Sie Ihre Analyse betreiben. Natürlich gilt es auch immer, ein gewisses Kosten-Nutzen-Verhältnis zu berücksichtigen.
Sind Sie erst einmal bei der Analyse angekommen, geht es darum, wichtige Suchbegriffe zu ermitteln um damit eigene Text zu schreiben. Die Analyse geht sozusagen fließend in das Ergebnis über.
Wer sich bei der Analyse und der Erstellung eigener Texte Mühe gibt, wird dieses sicherlich schnell merken, weil die eigenen Webseiten in den Suchergebnissen immer höher gelistet werden. Dies hat damit zu tun, dass die Suchmaschinen einzigartigen Texten eine höhere Relevanz zuordnen, als solchen, die einfach per copy&paste immer die gleichen Texte beinhalten.
Hierbei sei gesagt, dass die Relevanz der Suchergebnisse nicht immer die Relevanz widerspiegelt, die der Sucher an die Ergebnisse anlegt. Wie oft kommt es vor, dass man einen mehrwortigen Suchbegriff in die Suche eingibt und Unrat oder uralte Foren vorgesetzt bekommt. Wer also zum Beispiel bei der Recherche von Suchbegriffen auf hauptsächlich alte Ergebnisse stößt, kann sich durchaus gute Chancen ausrechnen, mit einem frischen Text für Aufmerksamkeit sorgen zu können.

Fazit

Mein Fazit lautet, durchaus sich die Mühe zu machen, im eigenen Online-Shop selbsterstellte Texte für Überschriften, Kurz- und Langbeschreibungen und Meta-Tags zu verwenden. Auch wenn das Setup dieser Texte zeitaufwendig ist und durchaus auch nicht trivial, der Aufwand lohnt sich durchaus.

Der Traum, einen eigenen Internetshop zu betreiben, ist schnell geträumt. Sei es ein vom stationären Geschäft unabhängigeres Leben oder ein zweites Standbein oder sich ganz selbständig machen von der täglichen Arbeit im Büro. Die scheinbare, verlockend hohe Marge, die sich im Internet erzielen lassen kann, bringt viele Leute dazu, sich einen eigenen Internetshop zuzulegen.
Wer sich etwas mit der Materie Internetshop beschäftigt stellt schnell fest, dass das Thema ein sehr komplexes ist. Das fängt an mit der Auswahl des passenden Shopsystems, geht weiter über die Warenwirtschaft, Zahlungsanbindung, Logistikpartner, Fotografie & Produktfilm, Texte, Marketing und vieles mehr.

Mit diesem Text möchte ich einen kleinen Leitfaden geben, an dem sich zukünftige Shopbetreiber orientieren können, um sich selber besser im Shop-Dschungel zurecht zu finden.

Produkte

Im Internet gilt: die Nischen sind nur Millimeter breit, aber Kilometer tief. Mit dem passenden Produktsortiment können Sie einen vielleicht nicht so riesigen, aber treuen Kundenstamm aufbauen. Versuchen Sie nicht, eine Onlineversion des Tante Emma Ladens aufzubauen. Spezialisieren Sie Sich auf eine kleine und eng umgrenzte Produktlinie. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass Sie z.B. nur Reifen für Ford T-Modelle von 1918 verkaufen. Aber Sie könnten Sich auf Reifen für Oldtimer spezialisieren. Je exakter Sie Ihr Produktsortiment umreißen können, umso einfacher ist später das Marketing.
Mit dem Produktsortiment ergibt sich meist logisch auch die Kategoriestruktur. Je einfacher und logischer, umso leichter findet sich der Kunde im Shop zurecht.
Mit der Auswahl der Produkte wurde schon ein sehr wichtiger Schritt für den Shop geschaffen, nämlich die Positionierung im Internet.

Shop-Features

Was wollen Sie in Ihrem Shop für Funktionen gegenüber dem Kunden offerieren? Reicht ein standardisierter Internetshop aus, oder soll es doch etwas mehr sein? Schon so einfache Features, wie einen Wunschzettel für Kunden oder die Möglichkeit, zu jedem Produkt eine Frage an den Support stellen zu können, bieten dem Kunden einen deutlich höheren Komfort, als es ein Standardshop schafft. Nun kann das Rad natürlich weiter gedreht werden. Kundenmeinungen, Social Bookmarking, Produktvideos, Live-Support, Kundenforum, Treuebonus-System und Live Shopping sind weitere Möglichkeiten für einen Online-Shop. Nicht alles muss umgesetzt werden und schon gar nicht direkt zum Start. Vor allem wird über die Zielgruppe definiert, welche Features erwartet werden, und welche nicht zwingend sind. So erwarten Käufer von Schuhen eher Produktvideos, als welche von Ersatzteilen für Waschmaschinen.

Design & Layout

Über das Design Ihres Internetshops kommunizieren Sie die Identität Ihres Online-Geschäfts gegenüber Ihren Kunden. Hier haben Sie die Möglichkeit, Einzigartigkeit zu demonstrieren und den Kunden sofort erkennen zu lassen, worum es in Ihrem Shop geht. Verkaufen Sie zum Beispiel Kamerazubehör, so bietet es sich an, Motive, wie Linsen, Stative oder Bilderrahmen zu verwenden. Hier erkennen Sie als Shopbetreiber schnell, wieso es sich lohnt, ein relativ eng umrissenes Produktsortiment zu haben. Je genauer sie dieses definieren, umso mehr können Sie das Design dazu “verwenden”, dem Besucher mitzuteilen, was er in Ihrem Shop erwerben kann.
Das Layout in einem Shop hat nicht so viele Freiheiten, wie z.B. auf einer Webseite, die keinen direkten Verkaufszweck verfolgt. Die Internetnutzer von heute sind mit dem Medium inzwischen ziemlich vertraut und wissen auch, wie ein Shop aussieht, und was wo zu finden ist. Sinnvoll ist es, Layoutänderungen nur wohl dosiert vorzunehmen. Je geringer der Widerstand für den potentiellen Kunden ist, bei Ihnen einzukaufen, umso wahrscheinlicher wird er dies auch tun. Denn schließlich betreiben Sie nicht den Shop, damit dieser Ihnen gefällt, sondern bei Ihren Kunden gut ankommt.

Produktbilder, -filme und -texte

Hochauflösende, detaillierte Bilder sind heute fast schon Standard unter den prominenten Shops. Gerade wenn es sich um erklärungsbedürftige Produkte handelt, kann es gar nicht genügend Bilder geben. Wort und BildUnd mit der heutigen Kameratechnik kann selbst ein eher wenig begabter Shopbetreiber schon beachtliche Fotos erstellen. Die richtige Beleuchtung und Szenerie sorgen dann noch für den Rest.
Wer es ganz ausgefallen mag, kann dem Kunden auch noch Produktvideos anbieten. Z.B. ein Video mit einer 360°-Ansicht von einem Schuh kann die Verkaufszahlen signifikant steigern. Allerdings sollte beachtet werden, dass das bei der Videoproduktion investierte Geld auch durch die Verkäufe innerhalb eines akzeptablen Zeitrahmens wieder herein geholt werden kann.
Das Wichtigste im Shop sind vor allem die Texte. Nur durch sie kann der Kunde spezielle Details zum Produkt erfahren und nur durch sie kann der Shop auf natürliche Weise überhaupt bei den Suchmaschinen gefunden werden. Hier sollte man sich bewusst die Zeit und Muse nehmen und eigene, einzigartige Texte zu verfassen. Es muss nicht unbedingt Prosa sein, aber die wichtigsten Keywords zu den Produkten sollten schon aufgeführt werden.

Warenwirtschaft

Die Warenwirtschaft (oder oft kurz als ERP bezeichnet) ist die Software, mit der Sie im Hintergrund Ihre Rechnungen, Gutschriften, den Versand, die Lagerverwaltung, das Retourenmanagement u.a. abwickeln. Oftmals sind in diese ERPs sogar Finanzbuchhaltungen eingebaut, womit Sie Ihre Buchhaltung im selben System abbilden können.
Um mit der Warenwirtschaft Ihren Shop anzusprechen benötigen Sie eine Schnittstelle. In manchen Fällen bietet entweder das ERP oder der Shop eine solche schon integriert. In anderen Fällen gibt es vorbereitete Schnittstellen, die zusätzlich installiert werden können oder aber Sie kommen nicht drumherum, eine eigene programmieren zu lassen.
In den meisten Fällen ist es sogar so, dass Anpassungen an bestehende Schnittstellen vorgenommen werden müssen, da die Anforderungen an diese von Shop zu Shop verschieden sind.

Zahlungsarten

Bei den Zahlungsarten scheiden sich meist die Geister. Der Kunde möchte am liebsten erst bezahlen, wenn er die Ware erhalten und getestet hat. ZahlungsartenDer Shopbetreiber möchte das Geld am liebsten auf dem Konto haben, bevor die Ware das Haus verlässt. Hier wird man nicht um einen Kompromiss herum kommen.
Sinnvoll ist es, mehrer Zahlarten anzubieten, damit der Kunde seine ihm am angenehmsten empfundene verwenden kann. So bieten sich neben Vorkasse und Kreditkarte noch ClickandBuy, PayPal, sofortüberweisung, auf Rechnung und Nachnahme an.
Mit einem guten Shopsystem können Sie die Zahlarten soweit definieren, dass z.B. Neukunden andere Zahlarten präsentiert bekommen, als solche, die schon öfters bei Ihnen eingekauft haben.

Logistik & Versand

Wie gelangt nun die vom Kunden erworbene Ware zu ihm? In den seltensten Fällen wird dieser bei Ihnen vorbei kommen und die Ware abholen. Bleibt also nur der Versand per Logistiker. Welchen Sie verwenden, hängt ganz von Ihrer Einstellung und dem Komfort, den Sie Ihren Kunden bieten wollen, ab.
Schnell sind die meisten heutzutage, sodass dieses nicht mehr als Killerkriterium heran gezogen werden kann. Der Kunde ist auch durchaus bereit, mehrere Tage auf seine Ware zu warten. Für schnelleren Versand gibt es schließlich immer noch die Möglichkeit der Expresszustellung.
Versenden Sie großvolumige Sendungen, wie z.B. fertig montierte Möbel, dann bleibt nur die Spedition als Versandart.
Bleibt nur noch die Frage, wer den Versand und die Konfektionierung ausführt. Wenn Sie den räumlichen Vorraussetzungen haben und auch über die technischen Möglichkeiten verfügen, können Sie den Versand in Ihrem Lager vornehmen. Als Option steht Ihnen die Möglichkeit offen, einen Logistiker zu beauftragen, Ihre Ware einzulagern und zu versenden. Dieser Schritt sollte aber gerade bei einer Neugründung eines Internetshops genau überlegt werden, da die Lagermiete Ihnen sonst unter Umständen sozusagen die Haare vom Kopf fressen kann.

Marketing

Wie finden Kunden Ihren Shop? Die klassische Variante ist es, bei Google Adwords zu buchen, um Werbeeinblendungen für bestimmte Suchbegriffe bei den Google-Suchen erzeugen zu lassen. Sinnvoller ist es, nicht nur auf ein Pferd zu setzen, sondern mehrere Varianten zu wählen.
Ganz wichtig und vor allem auf lange Sicht günstigere Variante ist es, Ihren Shop soweit zu optimieren, dass er bei den normalen, natürlichen Suchergebnissen weit vorne angezeigt wird. Dazu zählen, wie schon weiter oben beschrieben, einzigartige Produktbeschreibungen, Seitentitel und Meta-Tags. Letztere sorgen zwar heutzutage nicht mehr für ein besseres Ranking, bieten Ihnen aber die Möglichkeit, in den Suchergebnissen nochmals für Ihr Produkt zu werden. Wichtig ist es, jede Seite, sei es ein Produkt, eine Kategorie oder “nur” eine Informationsseite soweit zu optimieren, dass Ihr Shop bei möglichst relevanten Suchergebnissen angezeigt wird.
Als weitere Option können Sie Ihren Shop in ein Affiliate-System aufnehmen lassen. Hier bieten Sie Seitenbetreibern Werbematerialen an, die diese auf Ihren Websites einbauen können und so für Ihren Shop und Ihre Produkte werben. Sobald dann eine vordefinierte Aktion ausgelöst wurde (z.B. ein Kauf), zahlen Sie dem Werbenden einen gewissen Betrag als Dankeschön.
In letzter Zeit sehr beliebt sind sogenannte Social Networks als Werbeplattformen. Egal ob Sie auf Twitter kurze Textnachrichten veröffentlichen oder z.B. in Facebook oder auf MySpace eigene “Fanclubs” gründen, sie haben hier die Möglichkeit, aufgeschlossene Kunden zu erreichen.
Seltener, aber durchaus nicht unüblich, werden Anzeigen in Fachzeitschriften geschalten. Für Bio-Produkte bietet sich hier zum Beispiel “Natürlich” oder “Schrot & Korn” an. Der Nachteil bei der Werbung in Offline-Medien, wie z.B. Fachzeitschriften ist der, dass Sie den Käufer nicht “tracken” können, sie also nicht wissen, wie erfolgreich Ihre Werbemaßnahme letztenendes ist. Dieser Schritt sollte bevorzugt dann ausgewählt werden, wenn Sie die anderen Maßnahmen gut ausgereizt haben, oder einfach nur Ihre Bekanntheit erhöhen wollen.

Kundenservice

Der Kundenservice ist die Schlüsselstelle, wenn es darum geht, Kunden effektiv an den Shop zu binden. Sei es bei Anfragen zu bestimmten Produkten, Anregungen oder Kritik oder wegen Fehlern, die bei Ihnen passiert sind. KundenserviceJa, Sie haben richtig gelesen. Sie werden Fehler machen. Das ist unvermeidbar und gehört zum Lernprozess dazu. Aber ein unzufriedener Kunde ist noch lange kein verlorener Kunde. Mit der richtigen Kommunikation können Sie auch vermeintlich verlorener Kunde wiedergewinnen.
Wenn Sie hier besonderes Augenmerk legen, haben Sie schon einen ganz wichtigen Schritt getan, denn Neukundengewinnung ist deutlich teurer als sich um Stammkunden zu kümmern.

Rechtliches

Das Internetrecht ist inzwischen sehr komplex geworden und von außen ziemlich schwer zu durchschauen. Gerade die gesetzlichen Anforderungen an einen Internetshop sind immens und wenn man hier nicht aufpasst, haben Sie schneller eine Abmahnung auf Ihrem Schreibtisch, eh Sie Pneumonoultramicroscopicsilicovolcanoconiosis sagen können. Holen Sie Sich hier auf jeden Fall verbindlichen Rat eines Fachmanns.

Fazit:

Die Liste legt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber wie Sie bestimmt sehen, ist das Thema Internetshop ein sehr vielfältiges. Befasst man sich mit den Überpunkten intensiver, wird man schnell feststellen, dass es viele Detailfragen zu beachten gilt. Es ist also durchaus sinnvoll, sich im Vorfeld gut zu informieren und die Herangehensweise zu planen, um später nicht ins Straucheln zu geraten.

Andreas Bante

Messezeit – Videozeit!

Das neue Jahr ist gerade mal 6 Wochen alt und für viele Hersteller und Händler verschiedenster Branchen ist schon wieder richtig Stress angesagt. Es ist Messezeit!

Ob die Early Bird in Hamburg, die TrendSet in München, die Beauty- und Paperworld sowie die Ambiente in Frankfurt, die Spielwaren- oder Biofachmesse in Nürnberg, das Thema Bewegtbild ist und bleibt ein wichtiger Messetrend. Dieses Jahr denken die Branchen sogar noch einen Schritt weiter. Video und Videowerbung gibt es jetzt auch immer mehr mobil und interaktiv. Auch die Verschmelzung von 3D-Animationen mit herkömmlichen Filmelementen gilt als innovativ und wird mehr und mehr eingesetzt. (siehe die Unternehmenspräsentation von idee+spiel auf der Homepage von living-C)

Unternehmenspräsentation idee+spiel

Unternehmenspräsentation idee+spiel

Das Zusammenwachsen von Fernsehen, Internet und Telekommunikation ist seit Jahren ein Dauerbrenner in der Branche und man sieht kaum einen Stand, der nicht mit Display, Animation, Videospiel oder Unternehmenspräsentation ausgestattet ist. Bietet es doch potenziellen Kunden schon eine Menge an Vorabinformationen, ohne auch nur ein Wort gewechselt zu haben. Time is money.

Fast alle Vermarkter präsentieren auf bunten Terminals ihr Portfolio aus diesen Bereichen und offerieren clevere Werbemöglichkeiten im IP-TV-Umfeld sowie attraktive Web-TV-Specials.

So wird bei großen und potenten Unternehmen schon von eigenen Bewegtbildstrategien gesprochen. Vor ein paar Jahren nicht denkbar und nur auf die gängigen TV-Formate reduziert, gibt es heutzutage eine Menge diferenzierter Möglichkeiten der Vermarktung firmeneigener Bewegtbildinhalte.

Mobiles Marketing und Interaktion

Ein Schwerpunkt liegt auf der Bewegtbildwerbung im mobilen Marketing, denn technisch gesehen ist die Auslieferung von Bewegtbild auf mobile Endgeräte mittlerweile längst machbar und das in erstaunlicher Qualität. Sogar beim abschließenden Reporting bekommt der Werbekunde neben gängigen Performance-Daten auch Informationen über Interaktionen der User innerhalb der Ads oder darüber, wie lange sich ein User mit der Anzeige beschäftigt hat.

Ein weiterer Fokus liegt in diesem Jahr auf interaktiven Videos. Hier kristallisiert sich der Einbau interaktiver Elemente in Videoclips als ein wichtiger Trend heraus. Ein besonderes Augenmerk lag dieses Jahr auf den sogenannten “Surface Tags” des Berliner Software-Unternehmen TV Next Solutions.

Dahinter verbergen sich klickbare Flächen, die über einem Video liegen und auf Interaktion via Maus reagieren. Auf diese Weise können beispielsweise Produkte innerhalb eines Videos per Drag and Drop in den Warenkorb gelegt werden. Darüber hinaus erschließen Surface Tags auch kreatives Neuland: Programminhalte können weitererzählt und variiert werden, sowie Kommentare, Anekdoten oder Pointen zum Geschehen platziert werden.

Letztendlich eine intellegente Weiterführung und Bezugnahme auf das angebotene Programm, dass den klassischen Werbespot ersetzt.

Zu beobachten ist, dass sich auch die Preisspirale für Medienproduktionen immer weiter nach unten korrigiert. Videoproduktionen müssen daher nicht immer zwangsläufig aufwendig und kostspielig sein. Produktionen im HD-Format werden immer erschwinglicher und gehören fast schon zum Standard für die Branche.

Alles in allem also ein erfolgreicher Start für das bewegte Bild in das neue Jahrzehnt. Auch in diesem Jahr wird die Wachstumsrate weiterhin steigen und für neue Rekordmeldungen sorgen. Für alle die in den letzten Jahren noch gezögert haben, ist jetzt definitiv eine gute Zeit sich für eine Medienproduktion zu entscheiden.

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